NATURMEDIZIN

Häufige Fragen

Wie diese Wissensbasis zu lesen ist — und wo ihre Grenzen liegen.

Was ist diese Wissensbasis und was ist drin?

Eine semantisch durchsuchbare Sammlung von 1.529 Verknüpfungen zwischen Symptomen/Krankheiten und Nährstoffen, jeweils mit Quellenangabe aus etablierten Werken der orthomolekularen Medizin.

  • 644 verschiedene Symptome / Krankheiten in 7 Kategorien (Krankheit, Symptom, Psychisches, Belastung, Ernährung, Babys, Vorsorge)
  • 59 Nährstoffe — Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Fettsäuren
  • 34 Werke als Quelle — von Pauling, Davis, Dietl/Ohlenschläger, Rath u. a. Vollständige Liste: Quellen-Seite

Die Grunddatenbank ist über 25 Jahre lang von Andreas Gross (Diplom-Ingenieur) zusammengetragen worden und wurde ursprünglich an Ärzte und Heilpraktiker vertrieben. Jetzt wird sie als KI-gestützte Suche neu zugänglich gemacht und schrittweise erweitert.

Ersetzt das eine ärztliche Beratung?

Nein. Eindeutig nein.

Diese Wissensbasis ist ein Recherche-Werkzeug, kein Behandlungsplan. Sie zeigt, welche Quellen welche Nährstoff-Symptom- Verknüpfungen beschreiben — sie diagnostiziert nicht, sie verschreibt nicht, sie ersetzt keine ärztliche, naturheilkundliche oder therapeutische Beratung.

Bei akuten Beschwerden, chronischen Erkrankungen, Medikamenten- Wechselwirkungen, Schwangerschaft, Kindern, Tumor- oder Autoimmun-Diagnosen immer einen qualifizierten Behandler konsultieren. Auch hohe Vitamin- und Mineral-Dosierungen können Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.

Wie lese ich die Treffer? Was bedeutet der Score?

Pro Anfrage erhältst Du:

  1. Eine KI-formulierte Synthese der relevantesten Befunde, mit Verweisen [1] [2] … auf die Quellen.
  2. Eine Liste der Belegstellen: für jede Stelle Autor, Buch, Seitenzahl, Symptom-Nährstoff-Verknüpfung, und ein Score zwischen 0 und 1.

Der Score ist die semantische Ähnlichkeit Deiner Frage zum Datenbank-Eintrag.

  • 0.65–1.0 — sehr relevant, Frage wird direkt adressiert
  • 0.5–0.65 — verwandtes Thema, sinnvoll
  • unter 0.4 — schwacher Zusammenhang, eventuell ist Dein Thema in der Datenbank nicht (gut) abgedeckt

Wenn die Top-Treffer alle niedrig scoren, ist die Datenbank zu Deinem Thema (noch) nicht informativ. Das passiert öfter zu neueren Themen (Long COVID, post-2000-Forschung) — die werden mit kommenden Quellen nachgereicht.

Wieviel von Vitamin/Mineralstoff X soll ich nehmen?

Wenn ein Datenbank-Eintrag eine Dosis nennt („Therapeutisch relevante Dosis ab etwa X mg/Tag“), ist das die Dosis, die in der zitierten Quelle als wirksam angegeben wurde — nicht automatisch die richtige Dosis für Dich.

Dosis-Empfehlungen hängen ab von:

  • Aktuelles Mangel-Niveau (Bluttest)
  • Körpergewicht, Alter, Geschlecht
  • Andere Medikamente und Supplemente
  • Akute Erkrankungen oder chronische Belastungen
  • Verträglichkeit und individuelle Reaktion

Daher gilt: Die genannten Dosen sind Orientierungs­werte aus der Literatur. Konkrete Dosierung mit einem Arzt, Heilpraktiker oder qualifizierten Ernährungstherapeuten besprechen.

Woher kommen die Quellen?

Aus 34 Werken etablierter Autoren der Orthomolekularen Medizin und verwandter Disziplinen. Die wichtigsten:

  • Adelle Davis — „Jeder kann gesund sein“ (deutsche Übersetzung, Hörnemann Verlag) — Klassiker der Ernährungs­medizin
  • Hans Dietl & Gerhard Ohlenschläger — „Handbuch der Orthomolekularen Medizin“ (Haug-Verlag) — Standardwerk im deutsch­sprachigen Raum
  • Linus Pauling — „Das Vitamin Programm“ (Goldmann) — Nobelpreisträger und Begründer der orthomolekularen Medizin
  • Matthias Rath — „Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt“ — Vitamin-C-Forschung
  • Wilfrid Shute — „The Heart and Vitamin E“ — Vitamin-E-Forschung
  • Diverse Forschungsgruppen — Hackman, Atukorala, Höök, Goetzl, DeMaio, u. a. — Originalstudien zu konkreten Wirkungs­mechanismen

Vollständige Liste mit allen Triple-Zahlen und Jahresangaben auf der Quellen-Seite.

Sind die Quellen noch aktuell? Vieles ist doch alt.

Ja, viele Quellen sind aus den 1970er bis 1990er Jahren. Das hat zwei Seiten:

+ Vorteil: Diese Werke sind in der modernen PubMed-Datenbank teils gar nicht oder schlecht indiziert. Sie enthalten klinische Erfahrungen und ältere Studien, die ein heutiger Google­Scholar-Suchender oft nicht findet. Das ist genau der Mehrwert dieser Wissensbasis.

– Nachteil: Neuere Erkenntnisse (post-2000) fehlen, insbesondere zu neueren Krankheitsbildern (Long COVID, Hashimoto- Renaissance, MTHFR-Methylierung, etc.).

Was kommt dazu:

  • Melvyn R. Werbach — „Nutritionelle Einflüsse auf Krankheiten“ (1991, dt. Ausgabe) — laufende Digitalisierung, ca. 2.400 weitere Triples in Vorbereitung
  • Phytotherapie (ESCOP-Monographien)
  • Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Neuere PubMed-Forschung (ab 2000)

Vollständige Roadmap auf der Quellen-Seite.

Was bedeuten die Symptom-Arten KRA, SYM, PSY usw.?

Eine Klassifikation aus der Original-Datenbank (2001):

  • KRA — Krankheit (z. B. Diabetes, Migräne, Akne)
  • SYM — Symptom (z. B. Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Mundwinkel-Rhagaden)
  • PSY — Psychisches Symptom (z. B. Depression, Angst, Konzentrationsstörungen)
  • BEL — Belastung (z. B. Stress, Schwerarbeit, Schwermetall­belastung)
  • ERN — Ernährungs-Thema (z. B. Vegetarier-Bedarfe, Schwangerschaft, Sportler)
  • BAB — Babys und Kleinkinder
  • VOR — Vorsorge / Prävention

Du kannst in der Sidebar nach diesen Arten filtern.

Was bedeutet „Mangel von X“?

Die meisten Einträge zeigen: Symptom Y wird mit einem Mangel an Nährstoff X in Verbindung gebracht — d. h. die zitierte Quelle beschreibt, dass eine ungenügende Zufuhr (oder Resorption) des Nährstoffs das Symptom (mit-)verursacht. Eine Supplementierung oder Ernährungs- Anpassung könnte dann hilfreich sein.

Seltener kommt „Überfluss von X“ vor — dann ist das Symptom mit einer übermäßigen Zufuhr verknüpft.

Funktioniert das auch auf Englisch oder anderen Sprachen?

Ja. Die Datenbank ist deutschsprachig (Symptome, Nährstoff-Namen, Quellen-Zitate auf Deutsch), aber das KI-Modell, das die Antworten formuliert, ist mehrsprachig. Du kannst auf Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch usw. fragen — die Antwort kommt in der Frage-Sprache zurück, die Original-Quellen bleiben deutsch.

Tipp bei nicht-deutschen Anfragen: die größeren Modelle (Claude Haiku) übersetzen Fachbegriffe deutlich präziser als die ganz kleinen Modelle.

Wer betreibt diese Seite?

Andreas Gross, Diplom-Ingenieur und Präsident des Schweizer Vereins College for Knowledge. Andreas hat die zugrunde­liegende Datenbank ab 1998 als MS-Access-System aufgebaut und an Ärzte und Heilpraktiker vertrieben. 2026 wurde sie als KI-gestützte Suche neu zugänglich gemacht und wird seither aktiv erweitert.

Volle Kontakt- und Verantwortlichkeits­angaben auf der Impressum-Seite.

Was wird über mich gespeichert?

In dieser frühen Testphase (Phase 0 — Validation) gibt es keinen Account-Login. Statt einer E-Mail-Identität wird Deine anonymisierte IP-Adresse als Pseudo-Identifier benutzt, nur damit das Tages- und Monatsbudget einer Person zugeordnet werden kann.

Was gespeichert wird:

  • Deine Anfragen (Frage-Text)
  • Die Modell-Wahl, Zeitstempel, Token-Verbrauch, Smiley-Bewertung
  • Keine personen­bezogenen Daten wie Name oder E-Mail

Was nicht gespeichert wird:

  • Cookies (außer der technisch nötigen Session-ID der App)
  • Tracker, Werbe-Pixel, Analytics-Drittanbieter

Volldetails: Datenschutz-Abschnitt im Impressum.

Was kommt als nächstes?

Die Wissensbasis ist gerade gestartet und wächst aktiv. Roadmap:

  • Sofort: Werbach 1991 — ca. 2.400 weitere Triples — Digitalisierung läuft, geht in den nächsten Tagen live
  • In Vorbereitung: Phytotherapie (ESCOP), Homöopathie, TCM, Akupressur
  • Mittelfristig: direkte PubMed-Anbindung für neuere Studien
  • Premium-Stufe: persönlich­personalisierte Recherche über lokale AI-Tools wie Claude Code, bei denen Du Deine Labordaten, Anamnese und Krankengeschichte lokal auf Deinem PC mit der Wissensbasis kombinierst — ohne dass diese Daten je den Server verlassen

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